Die glücklichen Inseln hinter dem Winde
Seit gut 16 Jahren begleitet mich das Buch »Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde« von James Krüss schon durch mein Leben. Den Startschuss für diese Buchliebe gab meine Lieblingsbuchhandlung bei meiner schwäbischen Oma in Stuttgart. Ungefähr einmal im Jahr lese ich das Buch seitdem und jedes Mal aufs Neue entfalten die Geschichten rund um die seltsame Inselgruppe irgendwo hinter dem Winde ihre Magie.
» ›Ist es eine Geschichte für Kinder oder für Erwachsene, Herr Kapitän?‹, fragt der Autor. ›Schreiben Sie die Geschichte genauso auf, wie ich sie Ihnen erzähle, lieber Herr. Dann wird sie allen verständlich sein. Denn jedes Kind muss einmal erwachsen werden. Und jeder Erwachsene war einmal ein Kind.‹ «
In dem Buch erzählt der Kapitän der Zikade, Käpt’n Daworin Madirankowitsch, wie er auf eben diesen Inseln landete und was er dort Wundersames erlebte. Mit dabei sind unter anderem Tante Julie, die Maus Philine und die vier Möwen Alexandra, Gummischnabel-Emma, Sandbank-Emma und Adleraugen-Emma, die man schon aus den Leuchtturm-Geschichten von James Krüss kennt. Nur ganz selten gerät ein Schiff in den Bannkreis der Glücklichen Inseln, die auf keiner Seefahrerkarte zu finden sind. Und nur wenn ein Passagier an Bord am »Glücklichen Tag« – dem 24. Juni – Geburtstag hat, ist es überhaupt möglich, die Inseln anzusteuern. Auf den Inseln leben alle Menschen und Tiere friedlich nebeneinander und regiert wird nach dem ABC, so werden die Ankömmlinge am M-Tag von einem Marder, einem Meerschweinchen und einem Murmeltier empfangen und herzlich begrüßt. 10 Tage lang dürfen die Passagiere der Zikade nun die Inseln besichtigen und ihre Bewohner und Bewohnerinnen kennenlernen. Eine wunderbare Utopie für Kinder ab 10 Jahren, die man sich aber auch als Erwachsene*r nicht entgehen lassen sollte. Ich liebe dieses Buch, sollte meine Wohnung brennen, würde ich dieses Buch retten.
Ein Buchtipp von Henriette