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Buchtipps

Diane lebt für ihren Job. Sie braucht keine Freunde. Ihre Wohnung wurde von einer Innenarchitektin mit Möbeln und Dekoration bestückt, dort isst und schläft sie. Mehr braucht sie nicht, bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine neue Kollegin auftaucht. Sie arbeitet länger, schneller, effizienter und bei den Kolleg*Innen ist sie auch beliebt. Kurz bevor Diane aufgibt, erfährt sie von einem wundersamen Eingriff. Ihre DNA wird mit der eines Schneeschuhhasen verknüpft: Jetzt braucht sie kaum noch schlaf, kann rund um die Uhr fokussiert arbeiten und die Männer lieben sie.

Ayelet Gundar-Goshen hat bereits mit Löwen wecken einen politischen Roman geschrieben, der die Standfestigkeit familiärer und ethischer Zugehörigkeit auslotet. Mit Wo der Wolf lauert setzt Sie noch einen drauf.

Scarlett ist mutig und sehr wichtig zu erwähnen: Frei. Eine Lebenskünstlerin, die nichts und niemand zur Strecke bringen kann. Seit einigen Jahren schon verdient sie ihren Lebensunterhalt mit Banküberfällen und krummen Aktionen, die sie durchs halbe, zerklüftete England führen. Nach einem ganz besonders heiklen Bankraub trifft Scarlett in einem Waldstück außerhalb der Stadt auf einen naiven, hilflosen Jungen namens Brown. Auf Scarlett wirkt er unschuldig, sehr jung und kurzum: verloren. Weil sie Mitleid mit ihm hat, beschließt sie, dass er sie begleiten darf.

Manchmal entsteht der Eindruck, dass Bilderbücher die Diversität unserer Gesellschaft nicht genug widerspiegeln. Das ist Schade, denn es gibt schon einige schöne Titel in denen die diversen Formen des Zusammenlebens dargestellt werden. Außerdem versuchen immer mehr Verlage die Menschen in all ihrer Individualität darzustellen. Wir haben hier mal einige rausgesucht:

Wut, Trauer, Angst, Freude, Eifersucht, Neugierde, Aufregung, Zuneigung ... - all die Gefühle, die uns Menschen innewohnen, sind mannigfaltig und manchmal gar nicht so leicht zu fassen oder zu beschreiben. Gerade Kinder kämpfen öfter mit Empfindungen, die ihnen zuvor unbekannt waren oder die sie nicht einordnen können. Das weiß auch die Literatur - wie sonst ließe sich diese Vielzahl an Bilder- und Kinderbüchern über das umfassende Thema "Gefühle" erklären?

Gott und die Welt...  

Es gibt keinen Planet B! Umso wichtiger ist es den Kindern von Anfang an zu zeigen, wie schön unsere Welt und die Natur ist. Natürlich ist es am besten, den Wald hautnah zu erleben, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, durch Pfützen zu rennen, die Luft nach einem Regenguss zu riechen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle Bilderbücher vorstellen, die nicht nur die Welt in ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit darstellen, sondern auch Wege zu einem umsichtigen und nachhaltigen Miteinander anregen.

Ophelia ist eine Chaotin mit einem großen Herzen und einem lebendigen Schal, der ihr immer wieder aus brenzligen Situationen hilft. Sie besitzt die Fähigkeit durch Spiegel zu reisen und Gegenstände zu lesen. So kann sie herausfinden, was ihnen schon alles widerfahren ist. Die Welt, die die Autorin hier aufbaut ist eine ganz besondere, denn die Kontinente sind in einzelne Teile zersplittert. Diese sogenannten „Archen“ sind von unterschiedlichen Menschen mit magischen Fähigkeiten bewohnt.

Als der 13 jährige Lias mit seinen Eltern in das alte Haus seiner Großtante Hermine ziehen soll, ist er erst einmal ganz und gar nicht begeistert. Doch nach dem mysteriösen Verschwinden der Großtante, die zu allem Überfluss auch noch eine ganz hervorragende Fantasyautorin war, steht das Haus leer und wurde an Lias Eltern übergeben. Weg von seinen Freunden und der Schule und hin zu einem seltsamen Haus, in dem die Holzdielen knarren, die Fensterläden klappern und einige Zimmer verschlossen sind und trotz langen Versuchen nicht aufgehen wollen.

Ich möchte dieses Buch unbedingt empfehlen und gleichzeitig ist es sehr schwierig, den Grund dafür auf den Punkt zu bringen.