So schaurig wie irgendwie möglich
Ein altes Herrenhaus, verborgene Minen und eine unerwartete Freundschaft. Das alles erwartet Kate in ihrer neuen Heimat am südenglischen Meer. Dort soll sie von nun an wohnen. Ihren Eltern ging es zusammen auch schon mal besser und weil sie von den ganzen Streitereien nichts mitbekommen möchte, streift Kate von Anfang an allein durch das kleine Dorf.
So ziemlich alle Geheimnisse sind vor Kate nicht sicher und deswegen begibt sie sich irgendwann in das alte Haus Darkmoor Hall, das groß und düster auf einer Klippe steht. Dort lernt sie den ängstlichen Gus kennen, der von seinem Großvater einen alten Kompass und ein merkwürdiges Rätsel geerbt hat. Alles deutet auf einen legendären Schatz hin. Zusammen mit Billy, der die Umgebung nur zu gut kennt, machen sie sich auf die Suche und erleben ein ganz schön gruseliges Abenteuer.
Ein wahrer Rätselspaß! Ich mochte das Buch sehr. Eine klassische, spannende Detektivgeschichte mit einem tollen Dreiergespann. Mir hat besonders gut gefallen, dass Kate die mutige von den dreien war. Immer wieder gab es witzige Dialoge und spaßige Momente. Dass alle ein paar Probleme in ihrer Familie haben, vor denen sie mithilfe dieses Abenteuers flüchten, fand ich gelungen.
Gegen Ende des Buches begeben sich die drei in die Minen, die unter dem Küstenstädtchen liegen und da geht es ganz schön ab. Bei der schaurigen Verfolgungsjagd haben sich mir richtig die Nackenhaare aufgestellt und das Ende bereitet große Lust auf Band 2.
Eine Diologie zum Vorlesen oder Selberlesen ab 10 Jahre.
Eine Empfehlung von Charlotte