Details

ISBN/EAN: 978-3-525-31096-0
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2020
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
396 S., 8 Illustr., 5 Tab., 3 Abb., mit 3 Abb. u.
Format (T/L/B):
3.1 x 23.8 x 16.7 cm

Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen


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Umwelt und Herrschaft in der DDR

Politik, Protest und die Grenzen der Partizipation in der Diktatur, Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft 234

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Beschreibung

Die Umweltbilanz der DDR fällt bitter aus. Doch während die vorhandenen Umweltprobleme in den achtziger Jahren in einen unversöhnlichen Konflikt zwischen dem SED-Staat und Teilen der Gesellschaft mündeten, hatte die Situation gut zwanzig Jahre zuvor ganz anders ausgesehen. Die Verabschiedung des Landeskulturgesetzes im Jahr 1970 markierte einen Aufbruch, der nicht nur eine Verbesserung der Umweltsituation in Aussicht stellte, sondern auch gesellschaftliches Umweltengagement gezielt förderte. Die Studie untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Aushandlung von Umweltfragen in der sozialistischen Diktatur. Der Fokus ist auf die politische Kommunikation in Eingaben, gesellschaftliche Initiativen und die verschiedenartigen Räume des Mitmachens gerichtet. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, die Hintergründe des ökologischen Niederganges jenseits teleologischer Deutungsmuster ausgewogen darzustellen, sondern auch die Vielfalt des Umwelthandelns im Staatssozialismus zu beleuchten.

Über Christian Möller

Dr. Christian Möller ist Historiker und lebt und forscht in Bielefeld.

Schlagzeile

Die Studie untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Aushandlung von Umweltfragen in der sozialistischen Diktatur.
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