Details

ISBN/EAN: 978-3-941485-61-7
Altersempfehlung: 9-13 J.
Einband: kartoniertes Buch
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Illustrator:
Eugenie Pierschalla
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
219 S.
Format (T/L/B):
2 x 21.5 x 14.1 cm
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Geflecktes Pferdemädchen

Ein weißes Kind bei den Sioux, Kinder- und Jugendroman

9,90 €

Nicht lieferbar

Beschreibung

Mary ist ein kleines Mädchen, das mit ihren Eltern in einem Planwagen in den Westen zieht. Als sie sich mit ihrem Pony auf der weiten Prärie verläuft, wird sie zum Glück von Kriegern der Sioux gefunden. Sie hat ein bisschen Angst, denn sie fürchtet, dass die Sioux ihr das Pony wegnehmen könnten. Doch es kommt ganz anders: Als sie in deren Dorf ankommt, findet sie eine neue Familie und erlebt spannende Abenteuer bis sie eines Tages von Soldaten gefunden wird.

Über Kerstin Groeper, Christian Heeb

Kerstin Groeper, als Tochter des Schriftstellers Klaus Gröper in Berlin geboren, lebte einige Zeit in Kanada. In Kontakt mit nordamerikanischen Indianern entdeckte sie ihre Liebe zur indianischen Kultur. Durch viele Gespräche mit indianischen Freunden und Ratgebern gelingt es ihr, ein authentisches Bild der verschiedenen Stämme zu vermitteln. Kerstin Groeper spricht Lakota, die Sprache der Teton-Sioux und führt regelmäßig Vorträge und Seminare über Sprache, Kultur und Spiritualität der Lakota-Indianer durch. Kerstin Groeper studierte Sozialpädagogik, arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitschriften und schreibt heute Artikel zum Thema Indianer, u.a. für das renommierte Magazin für Amerikanistik. Sie lebt mit ihrem Mann und einem Sohn in der Nähe von München. Zwei erwachsene Kinder sind bereits ausgezogen.

Leseprobe

In Mary stieg die Angst hoch. Bisher hatte sie sich auf ihr Pony verlassen. Sie fand Trost in der vertrauten Gegenwart des Tieres und bildete sich ein, nicht ganz allein zu sein. Wovor fürchtete sich ihr Freund nun? Lauerte hier ein Puma oder Wolf? Zum ersten Mal dachte sie darüber nach, dass sie eigentlich nur ein kleines Mädchen war. Sie war zehn Jahre alt und viel zu klein, um allein in der Wildnis zu überleben. Sie konnte ein wenig lesen und schreiben, aber nichts hatte sie auf ein Leben hier draußen vorbereitet. Bald würde die Nacht kommen und sie wäre den wilden Tieren hilflos ausgeliefert. Wie hatte sie sich nur auf ein kleines Pony verlassen können? Panisch vor Angst zerrte sie Tupfen hinter sich her, rannte blindlings zwischen den Felsen umher und stolperte dabei mehrfach über Wurzeln und Steine. Ihr langes Kleid blieb an Ästen und Sträuchern hängen und es kam ihr vor, als würden Monster mit ihren Armen nach ihr greifen. Hilfe!, schrie sie mit gellender Stimme. Hilfe!"
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