Details
ISBN/EAN: 978-8-02-736132-8
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
17.12.2022
17.12.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
224 S.
224 S.
Format (T/L/B):
1.2 x 22.9 x 15.2 cm
1.2 x 22.9 x 15.2 cm
Hersteller:
e-artnow s.r.o.
kristoferpaetau@gmail.com
Za sidlistem 22
CZ 14300 Prague
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Die Blumen des Bösen
Spleen, Sinnlichkeit und Verfall in der Großstadtlyrik der Pariser Moderne
Beschreibung
Die Blumen des Bösen ist der paradigmatische Gedichtzyklus der europäischen Moderne: ein Werk, das Schönheit aus Verfall, Sünde, Ennui und urbaner Erfahrung gewinnt. In streng komponierten Formen, mit klassischer Prosodie und zugleich verstörend neuen Bildern, erkundet Baudelaire die Spannungen zwischen Ideal und Abgrund, Sinnlichkeit und Schuld, Rausch und Erkenntnis. Der Band steht an der Schwelle zwischen Romantik, Symbolismus und Dekadenz und verwandelt das moderne Paris in einen metaphysischen Schauplatz. Charles Baudelaire, 1821 in Paris geboren, war Dichter, Kunstkritiker und Übersetzer Edgar Allan Poes. Seine Erfahrungen mit großstädtischer Entfremdung, bürgerlicher Moral, finanzieller Bedrängnis und ästhetischer Rebellion prägten dieses Buch entscheidend. Der Skandalprozess von 1857, in dem einzelne Gedichte wegen Verletzung der öffentlichen Sittlichkeit verurteilt wurden, bestätigt gerade die Sprengkraft seines poetischen Projekts: das Hässliche als Gegenstand höchster Kunst ernst zu nehmen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die Dichtung nicht als Verzierung, sondern als Erkenntnisform begreifen. Wer die Geburt der modernen Lyrik verstehen will, findet hier ein unverzichtbares, dunkles und glänzendes Fundament.