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ISBN/EAN: 978-3-7558-0053-8
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
208 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 21.2 x 14 cm

Hersteller:
DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
herstellung@dumont.de
Amsterdamer Straße 192
DE 50735 Köln


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Unser Tipp für Sie

So ganz allmählich wirft der Herbst sein schönes buntes Kleid ab und wandelt sich in seine grieselgrau-kalte November-Variante, in der man eigentlich am liebsten keinen Fuß mehr nach draußen setzen möchte. Aber warum sollte man auch, wenn es Bücher gibt? Endlich ist die Zeit, in der man sich ganz ohne schlechtes Gewissen nach drinnen und zwischen Buchseiten verkrümeln kann!

Das passende Lesefutter genau dafür haben unsere Teammitglieder Charlotte, Henriette und René für euch parat. In kurzen Videos erzählen sie euch von euren Lieblingsbüchern für diesen Herbst und warum genau diese Bücher ihnen so gefallen haben. Von Science Fiction über Familiengeschichten bis hin zu einer spannenden Detektivgeschichte ist wieder ein breites Spektrum dabei.

Charlotte hat euch »Die Passantin« von Nina George und »Botanik des Wahnsinns« von Leon Engler mitgebracht:


René hält mit »2033« von Bijan Moini einen spannenden Zukunftsroman für euch bereit:


Henriette zählt in diesem Herbst »Frag Philomena Freud – Die Perlenspinne« von Annette Roeder und »Treppe aus Papier« von Henrik Szántó zu ihren Lieblingen:

Lesen Sie unsere vollständige Rezension

Beschreibung

Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet - als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch. Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung. Lieblingsbuch des Schweizer Buchhandels 2026. Nominiert für den ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025. 'Ein fantastisches Buch - abgrundtief und doch tröstend. Habs verschlungen.' DORIS DÖRRIE 'Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.' SIRI HUSTVEDT

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'Ein fantastisches Buch - abgrundtief und doch tröstend. Habs verschlungen.' DORIS DÖRRIE
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