Details
ISBN/EAN: 978-3-9881602-2-5
Einband: gebundenes Buch
Weitere Details
Erschienen am:
31.07.2025
31.07.2025
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
304 S., 1 s/w Illustr., 1 Illustr.
304 S., 1 s/w Illustr., 1 Illustr.
Format (T/L/B):
2.7 x 21 x 13.4 cm
2.7 x 21 x 13.4 cm
Hersteller:
Ullstein Buchverlage GmbH
produktsicherheit@ullstein.de
Friedrichstraße 126
DE 10117 Berlin
Ullstein Buchverlage GmbH
produktsicherheit@ullstein.de
Friedrichstraße 126
DE 10117 Berlin
Weitere Details
arrow_forward_ios
22,00 €
inkl. MwSt.
Lieferbar innerhalb 24 Stunden
Unser Tipp für Sie
Ihr wart letztens bei unserem »Wetterbericht«-Abend und dort wurde ein richtig tolles Buch vorgestellt, aber ihr erinnert euch einfach nicht an den Titel? Oder war es vielleicht doch im Newsletter, oder bei Instagram? Zugegeben, wir haben in letzter Zeit ziemlich viele Buchtipps rausgehauen, und hauen sie immer noch raus. Um euch das Gesuche zu ersparen, findet ihr hier eine Liste mit allen Büchern versammelt, die wir euch in diesem Jahr beim »Wetterbericht«, in unserem Newsletter und bei Instagram empfohlen haben. Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern!
Theresa empfiehlt:
- »Elon & Jeff on Mars« von Marc-Uwe Kling
- »Not Quite Dead Yet« von Holly Jackson
- »Katabasis« von Rebecca F. Kuang
- »Der Gott des Waldes« von Liz Moore
- »Was ich von ihr weiß« von Jean-Baptiste Andrea
Lotti empfiehlt:
- »Monstergott« von Caroline Schmitt
- »Öffnet sich der Himmel« von Seàn Hewitt
- »Mama, bitte lern Deutsch« von Tahsim Durgun
- »Ja, Nein, Vielleicht« von Doris Knecht
René empfiehlt:
- »Das Sterben der Demokratie« von Richard Schneider und Peter Neumann
- »2033« von Bijan Moini
- »Fuchs & Ferkel - Tücken mit Mücken« von Bjørn F. Rørvik
- »Ada und die künstliche Blödheit – Ein Roboter auf der Flucht« von Franziska Gehm
- »Wie du mich ansiehst« von Eva Lohmann
- »Pankoland« von Eva Roth
- »Elon Musik und die Zerstörung von Twitter« von Kate Conger
Darlene empfiehlt:
- »Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft« von Fiona Sironic
- »Wir kommen zurecht« von Annika Büsing
- »Witches, Bitches, It-Girls« von Rebekka Endler
- »Stammzellen« von Alina Lindermuth
- »Sunburn« von Chloe Michelle Howarth
Henriette empfiehlt:
- »Was ich im Wasser sah« von Katharina Köller
- »Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen« von Judith Rossell
- »Aggie und der Geist« von Matthew Forsythe
- »In ihrem Haus« von Yael van der Wouden
- »Frag Philomena Freud – Die Perlenspinne« von Annette Roeder
- »Treppe aus Papier« von Henrik Szántó
- »Schattengrünes Tal« von Kristina Hauff
- »Beeren pflücken« von Amanda Peters
- »Wildhof« von Eva Strasser
- »Zuhause auf der Klippe« von Magali Franov
Jonas empfiehlt:
- »Perspektiven« von Laurent Binet
- »Salomons Urteil – Das allerschwerste kriminalistische Rätsel der Welt« von John Finnemore
- »Gemüsefreunde« von Sabine Kranz
- »Walzer für Niemand« von Sophie Hunger
- »Die Ausweichschule« von Kaleb Erdmann
Luise empfiehlt:
- »Grün« von Patrick Lacan und Marion Besançon (das Buch kann wegen eines Fehlers nicht im Shop angezeigt werden, wir bestellen es euch aber gern)
- »Aali muss los« von Dita Zipfel & Finn-Ole Heinrich, mit Bildern von Nele Brönner
- »Die Frau als Mensch« von Ulli Lust
- »Zeter + Mordio« von Jens Cornils
- »Stell dir vor! – Comics über die Nachkriegszeit« von u.a. Tobi Dahmen, Julia Bernhard, Mikael Ross
- »Diese brennende Leere« von Jorge Comensal
Charlotte empfiehlt:
- »Wo das Eis niemals schmilzt« von Inkeri Markkula
- »Liaisons« von Céline Robert
- »Immerland« von Flix
- »GRRRIZZLY« von Hervé Le Goff
- »Wenn du es heimlich machen willst, musst du die Schafe töten« von Anna Maschik
- »Die Passantin« von Nina George
- »Botanik des Wahnsinns« von Leon Engler
- »Fucking fucking schön« von Eva Rottmann
- »Blaues Wunder« von Anne Freytag
- »Der Sternenstaubdieb« von Chelsea Abdullah
- »Sommersprossen« mit Texten von u.a. Virginia Woolf, Claire Lispector und Zadie Smith
- »Ein Rätsel für den König« von Mark Forsyth
- »Wild wuchern« von Katharina Köller
- »Keine Kleinigkeit« von Camilla Barnes
Beschreibung
Die Vermessung des Unsagbaren Am letzten Tag der Abiturprüfungen im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Unser Erzähler erlebt diesen Tag als Elfjähriger, wird mit seinen Mitschülern evakuiert und registriert in den folgenden Wochen die Hilflosigkeit der Erwachsenen im Angesicht dieser Tat. Mehr als zwanzig Jahre später bricht das Ereignis völlig unerwartet erneut in sein Leben ein und löst eine obsessive Beschäftigung mit dem Sujet aus, die in ein Romanprojekt resultieren soll. Aber warum nach so vielen Jahren alte Wunden aufreißen? Hat er ein Recht dazu? Wie verhält es sich mit seinen Erinnerungen, welche Geschichten hat er so häufig erzählt, dass sie wahr wurden? Kaleb Erdmanns Roman Die Ausweichschule ist ein gekonntes Spiel mit Perspektiven, ein Stück Autofiktion, das gleichermaßen publikumskritisch (wie voyeuristisch ist unser Interesse an der Aufarbeitung von Gewalttaten?) wie autokritisch ist (was gibt mir das Recht, über diesen Tag zu schreiben?). Ein pointierter, persönlicher, erschütternder Text über ein Phänomen, das uns weltweit umtreibt. 'Wie sich Kaleb Erdmann dem Erfurter Amoklauf literarisch annähert ist ein Kunststück - er findet Worte für das Unsagbare und lässt einen wortlos zurück. Das Traurigste, Lustigste und Beste, was ich seit langem gelesen habe.' Caroline Wahl
Über Kaleb Erdmann
Kaleb Erdmann, Jahrgang 1991, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, sowie Soziologie und Politische Theorie in München und Frankfurt am Main. Er war Finalist des open mike, wurde für sein Theaterstück Unten für den Retzhofer Dramapreis nominiert und war als Autor und Redakteur Teil verschiedener Fernseh- und Unterhaltungsformate. Sein erster Roman wir sind pioniere wurde mit dem Debütpreis der LitCologne ausgezeichnet. Zuletzt schrieb er für das Berliner Ensemble das Stück Always Carrey On. Kaleb Erdmann lebt und arbeitet in Düsseldorf.